Was passiert nach der Schule?

Wenn die Sonne abends länger zu sehen ist, die Kinder etwas früher aus den Häusern zum spielen kommen und man junge Erwachsene überdurchschnittlich oft mit Büchern in der Hand sieht, dann weiß man, dass es bald wieder in die Abiturprüfungen geht. Also die Prüfungen auf denen die Schüler die Oberstufe lang hin gefiebert haben. Nachdem sie geschafft sind, verlassen sich Schüler erst einmal darauf in den nächsten Wochen zu entspannen und manche von ihnen fahren auch mal für ein paar Tage ans Meer.

In der Zeit können sich die Schüler natürlich auch über ihre Zukunft Gedanken machen, zumindest darum was passieren soll nachdem das Abitur bestanden wurde. Es gibt hier verschiedene Wege, die ein junger Mensch gehen kann. Allerdings muss hier auch erwähnt werden, dass das deutsche Schulsystem einige Eigenschaften aufweist, die es sehr speziell machen. Wenn man zum Beispiel in den Niederlanden studieren möchte, dann sollte man sich vorab vergewissert haben, dass die Fächer auch im Nachbarland anerkannt werden, denn sonst wird man wohl oder übel eine Zusatzausbildung machen müssen, die wiederum Zeit kostet und auch als ein persönlicher Rückschritt aufgefasst werden kann.

Du beginnst eine Ausbildung

Immer noch sehr beliebt sind die guten alten Ausbildungen. In ihnen haben einige Auszubildende eventuell in der Anfangszeit etwas wenig zu tun, doch das legt sich schnell. Spätestens ab dem zweiten Lehrjahr werden die Inhalte auch interessanter und der Auszubildende darf mehr machen als vorher. Für die Ausbildung spricht weiterhin, dass die Kombination aus Theorie und Praxis sich seit vielen Jahrzehnten bewährt hat und man hinterher eine sehr gute Ausbildung genossen hat, die übrigens auch für ein Studium genutzt werden kann.

Du fängst an zu studieren

Damit kommen wir zur nächsten beliebten Option. Dem Studium. Ein Studium abzuschließen gilt auch heutzutage noch als gute Entscheidung. So haben Akademiker auf dem Arbeitsmarkt weniger Probleme als Personen ohne akademischen Abschluss und außerdem verdienen sie auch mehr als andere Personen. Dieser Unterschied wird sogar noch größer je älter die Personen werden und je länger sie im Berufsleben sind. In Deutschland gibt es in vielen Studiengängen noch den sogenannten Numerus Clausus.

Dieser bezieht sich auf die Abiturnote und sollte natürlich sehr gut ausfallen. Oftmals reicht es schon, wenn eine 2 vor dem Komma steht, um ein Studium ins Reich der Fabeln zu verweisen. Denn ein 1er Abitur sollte es schon sein. Wer das nicht schafft, der kann über einen Umweg doch noch ein Studium anfangen oder aber sich für eine duale Ausbildung entscheiden, in denen die Inhalte an einer Hochschule vermittelt werden. Letztlich bleibt noch der Gang ins Ausland. Allerdings wollen sich viele Menschen nicht von ihrer Heimat trennen und sind daher nicht bereit in ein anderes Land zu ziehen, auch nicht für die Ausbildung.


Lücke im Lebenslauf? – Kein Problem!

Wussten sie, dass in den Sommermonaten kaum Bewerber zu Gesprächen eingeladen werden? Der Grund dafür ist eigentlich logisch, denn im Sommer nehmen die meisten Menschen Urlaub und so auch die vielen Personaler, die darüber entscheiden, ob ein Kandidat in einer Firma eine Stelle bekommt oder eben nicht. Das bedeutet also, dass Menschen eher außerhalb der Sommermonate nach einer Stelle suchen sollten. Einige Menschen schlagen diesen Rat aber schnell aus, sie denken, dass sie sowieso keine Chance haben und sich deshalb erst gar nicht bewerben. Wohl mit am häufigsten geht es dabei um die sogenannte Lücke im Lebenslauf, die man bekanntlich lieber verschweigen möchte.

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Aber ist die Lücke im Lebenslauf wirklich so schlimm wie immer behauptet wird? Die kurze Antwort lautet „Nein“. Eine Lücke im Lebenslauf, also eine Periode, in der eine Person nicht durchgängig beschäftigt war, entweder mit der Ausbildung oder dem Beruf kann verschiedene Gründe haben. So kann es sein, dass angesparter Urlaub dahintersteckt und jemand einfach ein bisschen länger eine Auszeit nehmen will, wenn er die Arbeitsstelle wechselt. Darüber hinaus kann auch eine lange Krankheit oder eine persönliche Lebenskrise dahinterstecken. Der Gedanke, dass eine Lücke im Lebenslauf also mit einer „faulen Periode“ zu tun hat, kann nicht immer den Beweis standhalten.

Wie holt man das Beste aus der Situation heraus?

Sie wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und haben Angst, dass man sie nach einer zeitlichen Periode befragt? Keine Sorge. Hier bekommen sie ein paar wertvolle Tipps mit dem Umgang dafür.

Zunächst einmal sollten sie gut begründen können, warum eine Zeit lang quasi nichts passiert ist. Vergessen sie nicht, dass Menschen oft nicht über ihre Fehler stolpern, sondern eher über den Umgang mit ihnen. Sie schaffen es nicht die Gründe klar darzustellen und kommen deshalb nicht gut aus der Situation heraus.

Darüber hinaus sollten sie auch nicht vergessen, dass ihr Gegenüber auch nur ein Mensch ist und eventuell auch ein paar Lücken im Lebenslauf hat. Des Weiteren können sie darauf hinweisen, dass die Auszeit bisher nur einmal vorgekommen ist, wenn es denn tatsächlich so war, und sie sich mit voller Hingabe auf die neue Arbeit konzentrieren möchten. Diese Aussage zeigt, dass sie die Lücke reflektiert haben und in der Zukunft so etwas nicht mehr vorkommen lassen möchten.

Hoffentlich konnte sie dieser Text dahingehend überzeugen, dass es gar kein Problem ist, wenn sie eine Zeit lang nicht gearbeitet haben. Es gibt verschiedene Gründe dafür und oft können sie auch nichts für die Periode, zum Beispiel dann, wenn eine Firma Insolvenz anmelden muss. In solchen Fällen ist es natürlich schwierig sofort eine neue Arbeit zu bekommen. Einen Fehler den man machen kann, ist sich gar nicht erst zu bewerben!